Liesenbrücken Berlin
Die heute als Liesenbrücken bekannten Eisenbahnbrücken überqueren die Liesenstraße bei der Kreuzung mit der Gartenstraße. Der gesamte Komplex steht unter Denkmalschutz.

Erbaut wurden die Brücken 1890–1896 von den Ingenieuren B. Hildebrandt und K. Bathmann, um die Trasse der bereits seit 1843 existierenden Stettiner Bahn, die bis dahin die Straße niveaugleich auf einem Bahnübergang kreuzte, höher zu legen und damit eine störungsfreie Kreuzung von Bahn- und Straßenverkehr zu ermöglichen.
Für den Bau der Brücken wurden die Gleise auf Dammaufschüttungen verlegt. Die eigentlichen Brücken sind eiserne Fachwerkkonstruktionen, die halbparabolische Obergurte besaßen. Die Endstücke bilden Portale. Auf den Brücken wurden die Gleise in einer leichten Kiesschüttung verlegt, und das Gleisbett wurde mit Platten abgedeckt, die nicht mehr vorhanden sind.

Die westliche Brücke wurde in den Jahren 1956/1957 erneuert. Die Widerlager wurden für diesen Zweck vollständig abgetragen und neu aufgebaut. Heute sind nur noch die renovierten westlichen Brücken in Betrieb.
(Quelle: Wikipedia)
Besuch am 15.11.2019
berlin-11-19-0258
berlin-11-19-0259
berlin-11-19-0260
berlin-11-19-0261
berlin-11-19-0262
berlin-11-19-0263
berlin-11-19-0264
berlin-11-19-0265
berlin-11-19-0266
berlin-11-19-0267
berlin-11-19-0268
berlin-11-19-0269
berlin-11-19-0270
berlin-11-19-0271
berlin-11-19-0272
berlin-11-19-0273
berlin-11-19-0274
berlin-11-19-0276