St. Michael-Kirche Berlin-Mitte
Die 1851–1856 erbaute Sankt-Michael-Kirche ist die drittälteste römisch-katholische Kirche in Berlin, die nach der Reformation errichtet wurde. Die Michaelskirche wurde während des Zweiten Weltkriegs teilweise zerstört und anschließend nicht vollständig wiederaufgebaut. Das Gotteshaus steht im Bezirk Mitte in der historischen Luisenstadt an der Grenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Kreuzberg. Es gilt als eine brillante Umsetzung des für Karl Friedrich Schinkel typischen Rundbogenstils durch seinen Schüler August Soller. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs wurde die Luisenstadt am 3. Februar 1945 durch einen Luftangriff der USAAF mit über 950 Maschinen fast völlig zerstört. Die Sankt-Michael-Kirche erlitt schwere Schäden durch Brand- und Sprengbomben. Dabei wurde auch die Orgel vernichtet, die als eine der schönsten und größten Kirchenorgeln Berlins galt. Auch die Innenausstattung wurde größtenteils zerstört. Die Umfassungsmauern und die Kuppel sowie die Front blieben jedoch weitgehend erhalten. Wegen des zerstörten Dachs ist durch das Portalfenster die Kuppel zu sehen, über der sich das Glockengeschoss erhebt. Ganz unten befindet sich das Mosaik mit der Verkündigung des Herrn. Wegen des überstehenden Eingangs hat es die Zerstörungen teilweise überstanden.
(Quelle: Wikipedia)
Besuch am 29.03.2019
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